Unterricht

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Mit Spaß dabei

Definition der inklusiven Beschulung (IB)


Die inklusive Beschulung in der allgemeinen Schule (§51 des Schulgesetzes) wird im inklusiven Unterricht verwirklicht, der sich an der gemeinsamen Erziehung und dem gemeinsamen Lernen aller Schülerinnen und Schüler orientiert. Bei der Gestaltung des inklusiven Unterrichts ist darauf zu achten, dass er den Begabungen  und den Bedürfnissen aller Schülerinnen und Schüler der allgemeinen Schule in gleicher Weise gerecht wird und ihre aktive Teilhabe fördert. Es ist darauf zu achten, möglichen Diskriminierungen aktiv zu begegnen. (§ 12 VOSB)

Umsetzung des IB an der EWS


Nach diesem Grundsatz wird die „Inklusive Beschulung“ an der EWS umgesetzt.

Die sonderpädagogische Förderung in der Allgemeinen Schule (IB) hat das Ziel, dem Schüler oder der Schülerin das Lernen innerhalb der bestehenden Lerngruppe zu ermöglichen. Sowohl die Aufnahme als auch der Verbleib in der Allgemeinen Schule sowie der Erwerb eines entsprechenden Schulabschlusses werden angestrebt.

Es wird versucht, durch das Aufspüren und Stärken von persönlichen Ressourcen der Schüler und Schülerinnen sowie ihres schulischen und außerschulischen Umfelds eine persönliche Entwicklung zu unterstützen und fördern, die eine erfolgreiche Mitarbeit in der Allgemeinen Schule ermöglicht.

Sonderpädagogische Beratungsangebote sind insbesondere (VM):

  • Beratung und Begleitung bei der Anwendung des Nachteilsausgleichs,
  • Beratung von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern zur Bestimmung des Entwicklungsstands, der Lernausgangslage und der Gestaltung von Lernarrangements im Hinblick auf die Nutzung innerschulischer und außerschulischer Angebote,
  • Beratung aufgrund von Lernstandsanalysen
  • Beratung aufgrund einer Kind-Umfeld-Analyse,
  • Beratung aufgrund eines individuellen Stärken-und-Schwächen-Profils,
  • Beratung bei der Beschaffung und Herstellung geeigneter Lehr- und Lernmittel sowie apparativer Hilfsmittel,
  • Beratung bei der Beantragung außerschulischer Hilfsmaßnahmen und bei deren angemessener Integration in die schulischen Angebote von Unterricht und Erziehung,
  • Unterstützung bei der Fortschreibung des individuellen Förderplans bei drohendem Leistungsversagen, bei Beeinträchtigungen des Lernens, der Sprache sowie der körperlichen, sozialen und emotionalen Entwicklung.
  • Beratung beim Übergang
    - von vorschulischen Einrichtungen in die Schule
    - von der Grundschule in die Sekundarstufe
  • Die  Förderschullehrkraft unterstützt Schülerinnen und Schüler durch präventive Fördermaßnahmen. Diese  Fördermaßnahmen werden in Absprache mit der Lehrkraft der allgemeinen Schule in der Klassengemeinschaft als individuelle und differenzierende Maßnahme durchgeführt. Klassenbezogene oder klassenübergreifende sonderpädagogische Förderkurse sind ebenfalls möglich.
  • Die zusätzliche Förderung orientiert sich an den Anforderungen des Unterrichts der allgemeinen Schule an und zielt auf eine angemessene Passung zwischen individueller Lernausgangslage und schulischen Lernanforderungen.

Mögliche systembezogene Aufgaben der IB-Lehrkraft


  • Systembezogene Beratung im Hinblick auf Diagnostik als Grundlage für kompetenzorientierten Unterricht
  • Unterstützung bei der Auswahl von diagnostischen Instrumenten
  • Empfehlungen für außerschulische Diagnostik und Therapie sowie entsprechende Netzwerkarbeit
  • Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Förderplanarbeit
  • Gewährleistung der Nachhaltigkeit individueller Förderung durch Coaching und Begleitprozesse
  • Übergangsbegleitung
  • Koordination der außerschulischen Unterstützungsleistungen
  • Unterstützung bei der Materialerstellung  und -auswahl für den individualisierten Unterricht
  • Einbringen von Expertise bei der Elternarbeit für das System
  • Beratung und Mitwirkung bei der Bearbeitung pädagogischer und organisatorischer Fragestellungen z. B. in Bezug auf Nachteilsausgleich, Auszeiten, Pausengestaltung etc.
  • Unterstützung bei der Schulentwicklung (Förderkonzepte, Erziehungskonzepte, Organisatorische Fragen im Zusammenhang mit „Schule für Alle“, Gestaltung von Schullandschaft und ganztägigen Angeboten im Sinne von Inklusion, Konzepte zur Reflexion von Lernprozessen, Konzepte zur inneren Differenzierung)
  • Organisation eines Fallbesprechungsangebots durch das BFZ selbst/über das Netzwerk
  • Angebote von Förderunterricht, auch im Ganztagsangebot (Psychomotorik, Lernförderung in einzelnen Fächern, Entwicklungspädagogischer Unterricht,  Entwicklung von Ordnungs- und Arbeitsstrukturen).
  • Unterstützung bei der Erstellung der verbalen Beurteilung für Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung.

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