Unterricht

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Mit Spaß dabei

Konzept für die Organisation und Durchführung von Klassenfahrten


1.  Ziele
Das Konzept enthält eindeutige Vereinbarungen und gibt klare Strukturen vor für die Vorbereitung und Durchführung von Klassenfahrten. Es soll bei Schülerinnen und Schüler, Kollegium und Eltern für Transparenz und Nachvollziehbarkeit sorgen. 

2.  Rechtliche Grundlagen und Hinweise zur Planung und Durchführung
Folgende gesetzlichen Bestimmungen sind zu beachten:

  • Verordnung über die Aufsicht über Schülerinnen und Schüler (2013)
  • Erlass Schulwanderungen und Schulfahrten (2009)
  • Klettererlass (2009)

3.  Zeitvorgaben organisatorische Rahmenbedingungen für Klassenfahrten
Planung von Klassenfahrten
Ca. 1 Jahr vor der Durchführung der Fahrt beginnt die Planungsphase (Elternabend einberufen, Beschlussfassung über Ziel herbeiführen, Finanzierungsplan erstellen, Beginn der Ansparphase, schriftliches Einverständnis der Eltern einholen, Antrag auf Genehmigung der Klassenfahrt bei Schulleitung stellen, etc.)
Jahrgangsstufen 1-4
Gegen Ende der Grundschulzeit sind für die Klassen 4 eine max. 5tägige Klassenfahrt oder mehrere eintägige Ausflüge vorgesehen.
Jahrgangsstufen 5-7
Die Klassen der pädagogischen Einheit  5-7 fahren einmal innerhalb der 3 Jahre zu einem gemeinsamen Termin an ein gemeinsames Ziel. Zeitraum und Ort werden von den Klassenlehrkräften des Jahrgangsteams festgelegt.
Jahrgangsstufen 8-10
Die Jahrgangsstufen H9 und R10 fahren in der drittletzten Schulwoche nach Berlin.

4.  Finanzierung
Kein Schüler/keine Schülerin darf aus wirtschaftlichen Gründen von der Teilnahme an der Klassenfahrt ausgeschlossen werden.
Ansparleistungen
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sorgen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler bzw. Eltern ein Jahr vor der Klassenfahrt beginnen können, monatlich 10 € für die Klassenfahrt anzusparen.
Anzahlungen
Vor endgültiger Reservierung der Klassenfahrt leisten die Erziehungsberechtigten eine Anzahlung, die in der Summe die Kosten für Bus / Bahn und die Reiserücktrittsversicherung deckt. Eine Rückerstattung der Anzahlung ist nur über die Reiserücktrittversicherung möglich.
Finanzielle Unterstützung
Mit dem „Antrag auf Zuschuss anlässlich einer Klassenfahrt“ können Eltern und Erziehungsberechtigte Zuschüsse für Klassenfahrten beantragen, sofern sie keine Leistungen durch den Landkreis oder die Gemeinde erhalten. Voraussetzung ist die glaubhafte Aufstellung der monatlichen Nettoeinkünfte und der  monatlichen Aufwendungen. Der Zuschuss beträgt max. 50% der Kosten für die Klassenfahrt abzgl. 120 € für die Ansparleistungen aus einem Jahr.
Rückzahlung/Reiserücktrittversicherung
Können einzelne Schülerinnen und Schüler wegen Erkrankung oder aus anderen wichtigen Gründen an der Fahrt nicht teilnehmen, so werden die anteiligen Reisekosten einbehalten, sofern nicht eine Rückzahlung von den Vertragspartnern (Beherbergungs- oder Beförderungsunternehmen) erreicht werden kann.
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer schließen grundsätzlich für die Schüler/-innen und für die Lehrkräfte eine Reiserücktrittversicherung ab.

5.  Regelungen für nicht teilnehmende Schülerinnen und Schüler
Grundsätzlich ist die Klassenfahrt für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich.
Über besondere Ausnahmefälle entscheidet die Schulleitung. Wird ein Schüler/eine Schülerin durch eine Ordnungsmaßnahme von der Klassenfahrt ausgeschlossen, so sind die evtl. anfallenden Kosten durch die Eltern zu übernehmen. Schülerinnen und Schüler, die nicht an der Klassenfahrt teilnehmen, nehmen in dieser Zeit am Unterricht anderer Klassen teil oder arbeiten an speziellen Unterrichtsprojekten. Die Entscheidung darüber liegt bei den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern, die in Absprache mit den betroffenen Kolleg/-innen einen entsprechenden Unterrichtsplan für die Schülerinnen und Schüler erstellen. 

6.  Einsatz von Hilfskräften
Bei mehrtägigen Fahrten sucht die verantwortliche Lehrkraft frühzeitig nach einer Hilfskraft als Begleitperson. Hilfskräfte  sollen insbesondere Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, Praktikanten, Hospitanten, Studenten, volljährige Schülerinnen oder Schüler ein. Die Schulleitung unterstützt die Suche und legt einen Pool von in Frage kommenden Personen an. Nach Möglichkeit sollen männliche und weibliche Personen für die Aufsicht einer Klasse gefunden werden. Die Anzahl der an der Klassenfahrt teilnehmenden Hilfskräfte sollte von der Schülerzahl und der besonderen Klassensituation abhängig gemacht werden.
Ggf. können Begleitzeiten bzw. -tage unter den betreuenden Lehrkräften aufgeteilt werden.
Hilfskräften sollen die entstanden Kosten für die Fahrt erstattet werden. 

 

 

 

 

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