Über die Schule

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Eichwaldschule
Langstädter Straße 40
64850 Schaafheim

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Das Trainingsraumkonzept


Wir gehen in die Schule, um gemeinsam zu lernen. Gemeinsames Lernen braucht wie jedes gemeinsame Arbeiten, Spielen und Leben gemeinsame Regeln, die von allen Schülern in der Klassengemeinschaft eingehalten werden müssen.

Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen. Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat das Recht ungestört zu unterrichten. Jede/r muss stets die Rechte der Anderen respektieren.

  1. Wenn ich etwas sagen oder fragen möchte, melde ich mich und warte, bis ich drangenommen werde. Ich spreche höflich.
  2. Ich höre zu, wenn ein/e Mitschüler/in oder Lehrer/in spricht und lasse jede/n ausreden.
  3. Ich bleibe während des Unterrichts ruhig auf meinem Platz sitzen.
  4. Wenn ich eine kurze Bitte habe, für die ich mich nicht melden muss, flüstere ich so leise, dass es niemanden stört.
  5. Ich komme rechtzeitig vor dem Klingelzeichen in den Klassenraum oder warte vor dem Unterrichtsraum, wenn er noch aufgeschlossen werden muss.
  6. Ich setze mich zu Unterrichtsbeginn ruhig auf meinen Platz und nehme die Unterrichtsmaterialien heraus, die in dieser Stunde benötigt werden, alles Andere räume ich vom Tisch in meine Tasche.
  7. Ich befolge die Anweisungen der Lehrer. Ich passe im Unterricht auf und beteilige mich. Ich achte auf Ordnung und Sauberkeit. Ich kenne und beachte die Schulordnung.
  8. Ich verwende keine Schimpfworte, die eine/n Mitschüler/in beleidigen oder herabsetzen könnten. Ich lache niemanden aus.
  9. Ich schlage niemals eine/n Mitschüler/in und wende keine sonstige Gewalt an. Es gibt für jeden Streit eine sinnvolle Lösung. Alle Klassenkamerad(inn)en und Lehrer/innen helfen mir dabei.
  10. Ich bringe stets alle notwendigen Bücher, Hefte und Unterrichtsmaterialien mit in die Schule.

 

Ich behandle meine Mitmenschen so, wie ich selbst von ihnen behandelt werden möchte.

Trainingsraumkonzept


Ausgangslage

Wir haben wenige Problemklassen und viele Klassen, in denen eine Minderheit von problematischen Schülern das Unterrichtsklima und damit den Fachunterricht erheblich stört. Leidtragende sind gleichermaßen die leistungswilligen Schüler und die Lehrkräfte. Der konventionelle Maßnahmenkatalog mit  Elternbriefen, Strafarbeiten und Ordnungsmaßnahmen greift offensichtlich nicht im erforderlichen Umfang. Es entsteht der Eindruck, dass unsere Schule ein erhebliches Disziplinproblem hat und diesem recht hilflos gegenübersteht.

Worum geht es im Trainingsraumkonzept

Unterrichtsstörungen werden nicht mehr von den Fachkollegen im Fachunterricht bearbeitet, sondern in der ersten Stufe in einem speziell eingerichteten Trainingsraum von besonders geschultem Personal gemeinsam mit den betroffenen Schülern reflektiert. Diese sollen sich über die Folgen ihres Handelns bewusst werden, Strategien entwickeln, ihr Verhalten dauerhaft zu bessern und zu mehr Eigenverantwortung hingeführt werden. In einer zweiten Stufe werden die Eltern in die Beratung miteinbezogen. Tritt keine Verbesserung des Sozialverhaltens ein, erfolgen in einer dritten Stufe Konsequenzen, die von der Schule zuvor festgelegt werden.

Voraussetzungen

  • Ein Team von etwa 5 Kollegen, die sich mit der Gestaltung und Umsetzung des Trainingsraumkonzeptes befassen, sich entsprechend fortbilden und den Raum schließlich besetzen.
  • Mindestens 12, höchstens 15 Lehrerstunden, die im Schlüssel 1 Lehrerstunde = 2 Trainingsraumstunden zur Besetzung des Trainingsraums verwendet werden.
  • Ein Raum, der ausschließlich als Trainingsraum genutzt wird, möglichst mit Telefon, einem PC und einem Faxgerät zum Kopieren.

Vorteile:

  • Im Unterricht müssen Unterrichtsstörungen nicht mehr aufgearbeitet werden.
  • Die Unterrichtszeit wird effektiver genutzt -> Zeitersparnis.
  • Hilfestellung für die Lehrkräfte im Unterrichtsalltag.
  • Schutz der Schüler, die willig sind, im Unterricht mitzuarbeiten.
  • Es wird den betroffenen Schülern ein kompetent betreutes Angebot zur Reflextion ihres Fehlverhaltens gegeben.
  • Es wird den Schülern die Möglichkeit gegeben, sich über ihre Eigenverantwortung in der Schule bewusst zu werden.
  • Es wird den betroffenen Schülern mehrfach ein Gesprächsangebot gemacht.
  • Es wird den Eltern ein Gesprächsangebot gemacht.
  • Ändert sich das Fehlverhalten nicht, wird durch die Trainingsraumarbeit eine verbindliche Grundlage für dann eintretende Sanktionen geschaffen.
  • Viele Schüler, die bislang zur Schulleitung geschickt wurden, werden im Trainingsraum betreut.
  • Entlastung der Schulleitung.
  • Dokumentation und Verwaltung von Unterrichtsstörungen im Trainingsraum -> Entlastung des Klassenlehrers.

Nachteile

  • Verbrauch von Ressourcen.
  • Evt. Missbrauch des Trainingsraums als ausschließliches Sanktionsmittel.

Erhoffte Effekte

Mittelfristig eine deutliche Verbesserung der Unterrichtsqualität und damit verbunden verbesserte Schülerleistungen. Eine deutliche Verbesserung des Unterrichts- und Schulklimas. Niedrigerer Krankenstand unter den Lehrkräften.

Konsequenzen

1. – 3. Besuch:    Trainingsgespräche mit Schüler/innen im TR
nach 4. Besuch:    Beratungsgespräch mit Schüler/Eltern/KL/SL (Grimm); 2 Sozialstunden
nach 7. Besuch:    Brief von Schulleiterin, SV Note 3 im Hj ausgeschlossen, je nach Schwere der
Regelverstöße beschließt KK Note 5, weitere Sozialstunden oder päd. Ordnungsmaßnahmen;
Beratungsangebot Schüler/Eltern/SL (Spahn/ Mahla/ Grimm)

Der Trainingsraum ist in der Zukunftswerkstatt (Raum 7) zu finden.

Themen


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