Über die Schule

Über die Schule

Das sind wir

Schulcurriculum


Auch die Eichwaldschule arbeitet an ihrer Unterrichtsentwicklung.
Wie an allen anderen Schulen in Hessen haben sich auch bei uns in den letzten Jahren die Vorgaben geändert. Die alten Rahmenpläne mit puren Inhalten wurden von den lernzeitbezogenen Kompetenzerwartungen abgelöst.
Das hört sich erst einmal umständlicher an, als es ist.

Um guten Unterricht zu machen, sollte man diesen planen.  Dabei muss man drei Dinge immer gleichzeitig beachten.  

  1. In allen Fächern gibt es die sogenannten Inhalte. Das sind beispielsweise im Fach Biologie die Haustiere, in der Mathematik das Prozentrechnen, oder im Fach Deutsch die Inhaltsangabe.
  2. In einem weiteren Schritt ist es nun wichtig, sich zu überlegen, was die Schüler nach diesen Einheiten können sollten. Es geht nicht (nur) um Faktenwissen. Es geht um . Diese Kompetenzen sind Fähigkeiten, die unterteilt nach Anspruchsniveaus, bei jedem Unterrichtsfach vorgegeben sind. Im Fach Biologie ist das Beispielsweise „Experimente planen können„.Kompetenzen
  3. Diese Fähigkeiten sollten sich die Schülerinnen und Schüler am Ende bestimmter Jahrgänge angeeignet haben. So sehen die Vorgaben des Kultusministeriums aus.
  4. Hierzu gehören auch überfachliche Kompetenzen, wie Sozial-, Medien- und Kommunikationskompetenzen.
  5. Letztlich, aber sicher nicht zuletzt, gehören zu einem guten Unterricht auch noch die Methoden. Methoden sind die Art und Weise, Inhalte mit Kompetenzen zu verbinden und diese zu vermitteln. Für Schülerinnen und Schüler verstehen darunter die Art und Weise, wie man sich Wissen und Kompetenzen aneignet. (Beispiele: Lehrer-Schüler-Gespräch, Gruppenarbeit oder Präsentationen)

 Nun ein Beispiel:

Im Fach Naturwissenschaft im Jahrgang 6 steht der Inhalt „Hunde“ im Plan.

Aus dem Kompetenzbereich „wiedergeben und beschreiben“ wird die Fachkompetenz „Fakten und einfache Sachverhalte reproduzieren“ dem Inhalt die zu erwartende Kompetenz zugeschrieben, Informationen wiederzugeben.
Nun fügen wir eine passende Methode hinzu. Die Schülerinnen und Schüler sollen mittels eines Klassengesprächs auf einem ausgegebenen Arbeitsblatt die Eigenschaften verschiedener Hunderassen ergänzen..
Fast immer werden im Unterricht auch andere Inhalte, andere Kompetenzen und auch andere Methoden herangezogen. Letztendlich besteht guter Unterricht immer aus einem reichhaltigen Potpourri und unterliegt vielen Einflüssen. Allerdings ist es auch wichtig, Schwerpunkte zu setzen, um bei der Planung und im Unterricht selbst nichts zu vergessen und durch zielgerichtetes Arbeiten den Lernzuwachs zu optimieren.

Die Umsetzung an der Eichwaldschule

Seit 2014 fertigen und evaluieren die Lehrer der Fachbereiche gemeinsam sogenannte Quartalsraster, an denen die Inhalte der Fächer schulform-, jahrgangs- und quartalsbezogen eingeordnet sind. Diese Quartalsraster hängen in unserem Kopierraum an den Wänden und sind für alle Lehrer immer sichtbar und verbindlich. Sie dienen auch als Grundlage für die Absprache zwischen den Lehrern und helfen sicher auch neuen Kollegen bei der Strukturierung ihrer Arbeit.

Seit dem Schuljahr 2015/2016 werden die Inhalte in den Quartalsrastern mehr und mehr um die fachbezogenen Kompetenzbereiche ergänzt, welche laut der Erfahrungen der Fachlehrer schwerpunktmäßig mit dem jeweiligen Inhalt vermittelt werden sollten.

Das neueste Projekt im Zuge der Entwicklung eines sinnvollen und alltagstauglichen Schulcurriculums ist ein Quartalsraster, welches überfachliche Kompetenzen (Medien,- Sozial- und Kommunikationskompetenzen) mit den Schlüsselqualifikationen abgleicht und schulform-, jahrgangs- und quartalsbezogen eingeordnet ist. Dieses Quartalsraster wird von einer Arbeitsgruppe erstellt, in der alle Fachbereiche von ihren Fachbereichsleitern vertreten werden.  Das Ziel ist hierbei, dass für bestimmte Qualifikationen bzw. Kompetenzen immer ein Unterrichtsfach zuständig ist. Auch sollte dann jeder Lehrer für seine Planung ersehen können, ab wann er auf Seiten der Schüler und Schülerinnen eine bestimmte Qualifikation voraussetzen kann.

Wichtig sind zudem die Methoden (Unterrichtsmethoden). Diese sollen von den Schülern erlernt und eingesetzt werden. Auch größere fachliche und besonders auch überfachliche Projekte sollen hier eingesetzt werden.

Zur Zeit arbeitet die Schule besonders am Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe (Jahrgang 5). Die Grundschule entwickelt ein Methodencurriculum, welches die Methoden, die die Schüler am Ende eines Jahrgangs beherrschen sollen, auflistet. Somit kann dann die Sekundarstufe verbindlich auf das Erarbeitete zurückgreifen und weiterführen.

Themen


Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Ok