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Eichwaldschule
Langstädter Straße 40
64850 Schaafheim

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Die Zukunftswerkstatt an der Eichwaldschule


1    Zum Hintergrund des Projekts „Zukunftswerkstatt“

Sinkende Schülerzahlen, immer weniger Schulabgänger und gleichzeitig ein steigender Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften: Der demografische Wandel wird in den nächsten Jahren für weit reichende Veränderungen in der Schul- und Berufslandschaft sorgen. Um diesen Herausforderungen begegnen zu können, wird das Thema Berufsorientierung zukünftig eine immer größere Rolle spielen. Die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar startete deshalb 2011 das Projekt Zukunftswerkstatt zur Unterstützung der Schulen und Unternehmen. Das Ziel des Projektes ist es, mehr Jugendlichen durch die Verbesserung der Ausbildungsreife, eine frühzeitige Berufsorientierung und eine anschließende bewusste Berufswahl, einen reibungslosen Übergang von der Schule in die Ausbildung zu ermöglichen.
Die Eichwaldschule hat mit Konferenzbeschluss am 10.08.2012 einstimmig die Teilnahme am Projekt und den Aufbau eines Berufsorientierungsraums beschlossen und mit der IHK Darmstadt eine entsprechende Vereinbarung geschlossen.

2    Kooperation zwischen IHK und Eichwaldschule

Die IHK Darmstadt unterstützt die Eichwaldschule beim Aufbau der Zukunftswerkstatt sowohl bei der Kontaktaufnahme zu Partner- und Ausbildungsunternehmen vor Ort als auch bei der Anschaffung der Grundausstattung einer Zukunftswerkstatt. Hierzu gehören in erster Linie Lerntechnik und Lernsoftware oder auch Multimediatechnik und IT-Ausstattung. Für die Lehrkräfte werden Fortbildungen angeboten.

3    Umsetzung an der Eichwaldschule

A)  Zuständigkeiten

Die Gesamtverantwortung für die Zukunftswerkstatt liegt bei der Schulleitung, Ansprechperson ist der stellvertretende Schulleiter, der zugleich OLoV-Beauftragter ist und durch seine Berufsausbildung, sein Lehramt für Berufliche Schulen sowie durch seine langjährige Tätigkeit als Ausbildungs-leiter eines Industrieunternehmens über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Berufsausbildung und -tätigkeit verfügt. Er ist vor Ort Ansprechpartner/in für Schülerinnen und Schüler in allen Fragen der  Berufsorientierung.

B)   Raum für die Berufsorientierung

Zur Umsetzung des Konzeptes wurde an der Eichwaldschule ein Raum für die Berufsorientierung eingerichtet. In dieser sogenannten Zukunftswerkstatt arbeiten Schülerinnen und Schüler kontinuierlich ab Klasse 7 an ihrer eigenen beruflichen Zukunft und werden dabei von Lehrkräften, kooperierenden Unternehmen und Experten aus der Praxis in ihrer Berufsorientierung sowie bei der bewussten Berufswahl begleitet und unterstützt. Ziel ist es, dass alle möglichst direkt nach dem Schulabschluss einen festen Ausbildungsplatz sicher haben.

C)   Nutzung des Raums für die Berufsorientierung

Thema

 Nutzungsmöglichkeiten des Raums für die Berufsorientierung

Wahlpflichtunterricht (WPU)

 

■   WPU-Kurse und Arbeitsgruppen ab der Klasse 7, um die Praxisanteile im Unterricht zu erhöhen. Schüler können die Eignung und das Interesse für bestimmte Tätigkeiten erkennen (vor allem in WPU-Technisches Zeichnen, WPU-Mathematik-Labor, WPU-Werkunterricht, WPU-Schreibwerkstatt)

Unterricht

■   Alle Klassen können den Raum nutzen zu unterschiedlichen Themen       (z.B. Deutsch: Verlaufsbeschreibung oder Arbeitslehre: bei allen Fragen zur Berufsorientierung….)

Projekte

■   Projekte in Klassen zur Berufsorientierung

Bewerbungstrainings

■   Bewerbungstrainings unserer Kooperationspartner zur Vorbereitung auf   die Bewerbungsphase und auf die Berufsausbildung

Berufsorientierung / Berufsberatung

■   Informationsbeschaffung (Plakate, Jobangebote, Werbematerialien der   Kooperationspartner)

■   Internetrecherche durch Schülerinnen und Schüler zu Ausbildungsunternehmen und -berufen sowie zu Anforderungen an Ausbildungsberufe

■   Termine mit Berufsberatern, mit Patinnen und Paten der Ausbildungsinitiative, mit Ausbildungsunternehmen und dem Gewerbeverein Schaafheim

■   Feste Beratungszeiten an einem Nachmittag durch OLoV-Beauftragten

Projekt „I am MINT“

■   Veranstaltungen im Rahmen der Kooperation zwischen Eichwaldschule  und Continental (VDO), Babenhausen

Praktika

■   Vor- und Nachbereitung von Schülerpraktika (Klassen 8 und 9 der Haupt- und Realschule) und der Praxistage (Klassen 8 Hauptschule)

Ausbildungstage

■   Vor- und Nachbereitung von Ausbildungsinfotagen (z.B. BIT), Einbindung des Raumes in das Konzept des Ausbildungstages der Eichwaldschule

Info-Center / Archiv

■   Zentraler Raum für Materialien zur Berufsorientierung, die die Schule von extern erhält (Broschüren, Flyer, Werbung, Hefte, Termine…) Die Schüler haben dadurch eine zentrale Anlaufstelle

 

4    Sponsoringmodell

Mit Start des Projektes sucht die Eichwaldschule weitere Unternehmen aus der Region für Kooperationen. Bestehende Kooperationen werden im Hinblick auf das Projekt weiterentwickelt. Unternehmen, Schülerinnen und Schüler sowie die Schule sollen von den Kooperationen wie folgt profitieren:

Unternehmen

■   Frühzeitiger Kontakt zu interessierten, engagierten Schülern/innen und potentiellen 
Auszubildenden
■   Mehr Sicherheit bei der Auswahl von Auszubildenden durch individuelle Vermittlung von 
„passenden“ Schülern/innen durch Lehrer, die die Fähigkeiten und Stärken der Schüler/innen kennen
■   Präsentation des Unternehmens in der Schule
■   Werbung für freie Praktikums- und Ausbildungsplätze sowie für die Berufsbilder des Unternehmen
■   Image- und Bekanntheitssteigerung des Unternehmens als engagierter Arbeitgeber der Region

Schüler/-innen

■   Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit und Berufsorientierung
■   Mehr Entscheidungshilfen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz
■   Möglichkeiten, Unternehmen vorab kennen zu lernen
■   Frühzeitige Förderung berufsbildspezifischer Fähigkeiten

Schule

■   Mehr Praxisbezug im Schulalltag / Unterricht
■   Finanzielle Unterstützung bei der Ausstattung des Berufsorientierungszimmers (PCs, berufsbild-bezogene technische Ausstattung, handwerklich-orientierte Ausstattung, etc.)

5    Abschließende Bemerkung

Dieses Projekt wird kontinuierlich weiterentwickelt mit dem Ziel, unsere Kooperationspartner bei der Besetzung freier Ausbildungsplätze sowie unsere Schülerinnen und Schüler beim Übergang in die Berufswelt und bei der Auswahl weiterführender Bildungsgänge bestmöglich zu unterstützen. 

 

 

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